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    Medizin heute
 

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Donnerstag, 12. Mai 2011

Die Fütterung eines Pferdes erfordert Sachverstand
Von medizinheute, 10:48

Pferde sind biologisch an kärgliches Futter angepasst. In der Wildnis müssen sie praktisch den ganzen Tag fressen und kauen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Nicht immer ist eine Weidehaltung möglich, daher sollte Raufutter das Grundnahrungsmittel der Tiere sein. Als Richtwert gilt: Täglich 1 bis 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht ist ausreichend. Die Winterration ist rasseabhängig zu erhöhen. Auch das nährstoffarme Stroh ist zusätzlich als Futter für Pferde geeignet. Die Tiere sind damit artgerecht beschäftigt und der Halter riskiert keine Überernährung seiner Schützlinge. Optimal ist eine Durchmischung von Haferstroh und Heu. Als Alternative zum Heu bieten sich Heupresslinge an. Auch Graspellets sind ein geeignetes Futter für Pferde, allerdings haben sie im Vergleich zu Heu einen etwa doppelt so hohen Nährstoffgehalt.

Pellets können die Tiere viel schneller fressen als Raufutter, daher muss der Pfleger die verfütterten Mengen strenger rationieren. Für die spezifischen Bedürfnisse empfindlicher oder kranker Pferde sind besondere Pellet-Zubereitungen auf dem Markt. Kraftfutter kann als Ergänzung neben dem Raufutter gereicht werden. So können Pferde, die sehr viel leisten müssen, bis maximal 5 kg Hafer am Tag bekommen. Durchschnittlich sollte es aber nur etwa 1 kg sein. Maisflocken sind ein Futter für Pferde, die keine guten Kostverwerter sind. Pferdemüsli ist ein Kraftfutter aus aufgeschlossenen Getreidekörnern mit Zusätzen wie fettreichen Körnern und Apfeltrester. Die Kraftnahrung ist in geringer Dosierung für Leistungspferde oder Tiere in der Genesungsphase einsetzbar. 
 

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Montag, 09. Mai 2011

Individuelle Zahnbehandlungen als Service für Patienten
Von medizinheute, 10:20

Moderne Zahnarztpraxen sind heute vor allem Dienstleister, die Patienten umfassend betreuen und begleiten möchten. Ein angenehmes Umfeld, Sorgfalt im Umgang mit sensiblen Daten und gute Terminierung sind dabei mindestens so wichtig, wie die Behandlung und Begleitung durch den Zahnarzt. Die Behandlung sollte immer speziell auf den Patienten und dessen Bedürfnisse abgestimmt sein. Zahlreiche Praxen haben sich daher auf die so genannten „ganzheitlichen Behandlungen“ spezialisiert und arbeiten mit Zahntechnikern, Implantologen, Dentalhygienikern, Narkoseärzten oder Kieferspezialisten ( Orthopädie/ Chirurgie) eng zusammen, um den Patienten eine umfassende Rundum-Versorgung anzubieten - die individuelle Zahnbehandlung.
Als individuelle Zahnbehandlungen werden ganz unterschiedliche Leistungen angeboten, die teilweise vom Patienten als Privatrechnung zu begleichen sind. In den großen Bereich der Prophylaxe fallen z.B. die professionelle Zahnreinigung oder Schulungen für Diabetiker, Mundhygiene oder gesunde Ernährung. Stellt der Zahnarzt bei einer Kontrolle massive Schäden am Gebiss oder dem Zahnfleisch fest, arbeitet er mit Kieferchirurgen und Dentaltechnikern zusammen, um den passenden Zahnersatz zu finden oder die Regeneration von krankem Zahnfleisch zu fördern. Für so genannte „Angstpatienten“ und Kinder werden schmerzfreie Behandlungen durch Spritzen, leichte Narkosen oder die Hypnosetherapie angeboten. Auch im ästhetischen Bereich ist eine individuelle Zahnbehandlung möglich. Neben einer Korrektur einer Fehlstellung fragen Patienten häufig nach dem Bleaching, Zahnschmuck oder Veneers.

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Sonntag, 20. März 2011

Die gesunden Beeren aus China
Von medizinheute, 19:51

Besonders im asiatischen Raum haben Gojibeeren einen großen Beliebtheitsgrad erreicht. Vor allem die gesundheitsfördernde Wirkung der Beeren des Gemeinen Bocksdorns zieht große Aufmerksamkeit auf sich. Die Früchte verbessern die Sehkraft, enthalten zahlreiche Vitamine wie Vitamin C, D und E und stärken das Immunsystem. Wissenschaftlich ist die Wirkung allerdings nicht nachgewiesen, allerdings gilt die Beere im chinesischen Raum bereits seit Jahrzehnten als Heilpflanze.

In eurpäischen Ländern werden hauptsächlich Endprodukte der Gojibeeren wie Marmelade, Säfte oder Tee angeboten. Leider ist es oft unumgänglich, bei weiten Transportwegen Zusatzstoffe hinzuzufügen, um die Haltbarkeit der Beeren zu verlängern. Mit Konservierungsstoffen versehene Beeren sind jedoch nicht mehr besonders hochwertig. Vor allem wenn die Beeren mit Schwefel oder anderen chemischen Zusätzen versetzt werden, sind sie nicht mehr hochwertig.


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Dienstag, 01. März 2011

CMD
Von medizinheute, 12:39

Die Abkürzung CMD steht für den zahnmedizinischen Fachbegriff Craniomandibuläre Dysfunktion. Die bedeutet eine strukturelle, biochemische, psychische und funktionelle Fehlregulation der Muskel- und Kiefergelenke, durch die weniger starke bis sehr starke Schmerzen hervorgerufen werden. Außerdem lässt sich meist eine Verlagerung der Knorpelscheibe im Kiefergelenk feststellen, sowie in manchen Fällen auch eine entzündliche Veränderung des Gelenks. An dieser Fehlregulation leiden circa 8 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber nur bei 3 Prozent ist eine Behandlung notwendig.

Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten für CMD. Bei allen Methoden achten man auf eine schonende und reversible Vorgehensweise. Oft müssen auch die Begleiterscheinungen wie Rückenschmerzen und ähnliches behandelt werden. Grundvoraussetzung für eine Behandlung ist ein sehr ausfürhliches Diagnose- und Behandlungsgespräch mit einem Zahnarzt, der sich auf CMD spezialisiert hat. Denn nicht jeder Zahnarzt kann CMD behandeln, daher muss hier gezielt nach einem Spezialisten gesucht werden, um eine ordnungsgemäße und erfolgreiche Behandlung zu erhalten.

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Montag, 07. Februar 2011

Kann ein Pflegedienst die 24 Std. Betreuung absichern?
Von medizinheute, 17:10

Wenn eine 24 Std. Betreuung notwendig wird, sind die Angehörigen oftmals bereits an ihre Grenzen gestoßen. Oder aber die Zeit reicht aufgrund der Arbeitszeiten oder der eigenen Familie einfach nicht mehr aus, um die Pflegebedürftigen ausreichend zu unterstützen. In diesem Fall stellen sich viele die Frage, was nun die bessere Alternative wäre. Zur Auswahl steht etwa der Pflegedienst, wobei dieser überwiegend als ambulante Hilfe angeboten wird, und das Pflegeheim, in welchem eine stationäre Unterbringung mit Rundum-Betreuung im Vordergrund steht. Welche der beiden Alternativen ist nun besser, oder für welche Person ist welche Form der Betreuung geeignet?

Da eine 24 Std. Betreuung durch einen Pflegedienst oftmals nicht möglich ist, sondern anstelle dessen nur regelmäßige Besuche und Hilfen stattfinden gilt diese Variante nicht zwangsläufig als ideal. Geeignet ist die ambulante Pflege ausschließlich für Pflegebedürftige, die zwar Hilfe benötigen und auch in Anspruch nehmen möchten, aber dennoch dazu in der Lage sind, einzelne Tagesabläufe selbstständig zu bewältigen. Darüber hinaus sollte der oder die Pflegebedürftige bei Nutzung eines solchen Dienstes keine schwerwiegenden Krankheiten aufweisen. Sind hingegen Krankheiten vorhanden und ist eine 24-Stunden-Betreuung unumgänglich, da der Tagesablauf grundsätzlich nicht mehr selbst gestaltet werden kann, sollte eine Unterbringung in einem Pflegeheim genutzt werden. An dieser Stelle erfolgt eine Rundum-Betreuung zu allen erdenklichen Zeiten, die Aufsicht kann gesichert werden und Krankheitsverläufe werden genausten beobachtet, um Komplikationen zu vermeiden. Darüber hinaus ist die Unterbringung in einem Pflegeheim für viele Betroffene eine willkommene Abwechslung, da schnell soziale Kontakte zu Gleichgesinnten aufgebaut werden können.

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Dienstag, 23. November 2010

Der Pflegedienst als Hilfestellung und Entlastung
Von medizinheute, 13:08

Schneller als es einem lieb ist, kann ein Mitglied der Familie schwer erkranken und pflegebedürftig werden. In diesem Moment tauchen einige Fragen auf. Wie stellt man sich die zukünftige Betreuung des Angehörigen vor? Nimmt man die Leistungen eines Pflegeheims in Anspruch oder soll der Angehörige im familiären Umfeld leben? Hat man sich für letzteres entschieden und möchte seinen Angehörigen in den eigenen Wänden pflegen und betreuen, so müssen nicht nur notwendige Einrichtungsgegenstände besorgt werden, sondern auch diverse rechtliche und medizinische Angelegenheiten geklärt werden. Je nach Krankheitsbild des Angehörigen muss ein Pflegedienst hinzugezogen werden, um die medizinische Betreuung sicherstellen zu können. Pflegedienste übernehmen mitunter die Vergabe von Medikamenten und führen die Körperpflege durch.
Viele Krankenhäuser und Ärzte verfügen über Listen von verfügbaren Pflegediensten, sodass sich die Suche für Angehörige nicht als sonderlich schwer erweist. Bei einem Beratungsgespräch werden die notwendigen Dienstleistungen besprochen und ein individueller Vertrag abgeschlossen. Die Bezahlung kann in unterschiedlichen Varianten gestaltet werden. Bezieht der Patient zum Beispiel Pflegegeld, so kann dieses Mittels einer Abtretungserklärung direkt an den Pflegedienst überwiesen werden. Der Restbetrag wird anschließend von den Angehörigen übernommen.
Da eine fachliche Betreuung stattfindet, kann das Pflegegeld auch gestaffelt werden, sodass beide Seiten Leistungen erhalten können.

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Legale Pflege - Alternativen zur Schwarzarbeit
Von medizinheute, 11:51

Für legale Pflege zu Hause müssen einige sehr enge teils leider unpraktikable Voraussetzungen erfüllt werden. Eine im Privathaushalt zur Pflege angestellte Hilfe muss wie jeder andere Arbeitnehmer angemeldet werden. Es werden Sozialabgaben in Höhe von ca. 40% des Bruttolohnes fällig und es müssen die Vorgaben für hierzulande Beschäftigte eingehalten werden. Das gilt beispielsweise für eine Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche. Diese Rahmenbedingungen machen die häusliche Pflege durch Fremdkräfte für viele unbezahlbar. Als Alternative bietet sich die Zusammenarbeit mit osteuropäischen Vermittlungsagenturen an. Hierbei werden meist weibliche Pflegehelferinnen, die bei der Agentur in ihrem Heimatland angestellt sind, in die deutschen Haushalte entsandt. Wichtig hierbei ist aber, dass der Haushalt, in dem die Pflegehilfe beschäftigt ist, ihr gegenüber nicht weisungsbefugt ist. Die Entsandte muss vorher ihre Aufgaben genau kennen und diese selbstständig in Deutschland ausführen. Sobald dies anders gehandhabt wird, gilt die Pflegehilfe als in Deutschland angestellt und es werden wiederum Sozialabgaben fällig.

Alternativ kann legale Pflege auch in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur organisiert werden. Nachdem die Gesetzgebung Anfang 2010 neu gestaltet wurde, dürfen auch osteuropäische Hilfen, die über die Arbeitsagentur vermittelt werden, pflegerische Tätigkeiten ausführen. Allerdings sind diese wiederum direkt beim Haushalt angestellt und es werden die üblichen Formalien und Kosten fällig.

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