Der Pflegedienst als Hilfestellung und Entlastung
Schneller als es einem lieb ist, kann ein Mitglied der Familie schwer erkranken und pflegebedürftig werden. In diesem Moment tauchen einige Fragen auf. Wie stellt man sich die zukünftige Betreuung des Angehörigen vor? Nimmt man die Leistungen eines Pflegeheims in Anspruch oder soll der Angehörige im familiären Umfeld leben? Hat man sich für letzteres entschieden und möchte seinen Angehörigen in den eigenen Wänden pflegen und betreuen, so müssen nicht nur notwendige Einrichtungsgegenstände besorgt werden, sondern auch diverse rechtliche und medizinische Angelegenheiten geklärt werden. Je nach Krankheitsbild des Angehörigen muss ein Pflegedienst hinzugezogen werden, um die medizinische Betreuung sicherstellen zu können. Pflegedienste übernehmen mitunter die Vergabe von Medikamenten und führen die Körperpflege durch.
Viele Krankenhäuser und Ärzte verfügen über Listen von verfügbaren Pflegediensten, sodass sich die Suche für Angehörige nicht als sonderlich schwer erweist. Bei einem Beratungsgespräch werden die notwendigen Dienstleistungen besprochen und ein individueller Vertrag abgeschlossen. Die Bezahlung kann in unterschiedlichen Varianten gestaltet werden. Bezieht der Patient zum Beispiel Pflegegeld, so kann dieses Mittels einer Abtretungserklärung direkt an den Pflegedienst überwiesen werden. Der Restbetrag wird anschließend von den Angehörigen übernommen.
Da eine fachliche Betreuung stattfindet, kann das Pflegegeld auch gestaffelt werden, sodass beide Seiten Leistungen erhalten können.
