Kann ein Pflegedienst die 24 Std. Betreuung absichern?
Wenn eine 24 Std. Betreuung notwendig wird, sind die Angehörigen oftmals bereits an ihre Grenzen gestoßen. Oder aber die Zeit reicht aufgrund der Arbeitszeiten oder der eigenen Familie einfach nicht mehr aus, um die Pflegebedürftigen ausreichend zu unterstützen. In diesem Fall stellen sich viele die Frage, was nun die bessere Alternative wäre. Zur Auswahl steht etwa der Pflegedienst, wobei dieser überwiegend als ambulante Hilfe angeboten wird, und das Pflegeheim, in welchem eine stationäre Unterbringung mit Rundum-Betreuung im Vordergrund steht. Welche der beiden Alternativen ist nun besser, oder für welche Person ist welche Form der Betreuung geeignet?
Da eine 24 Std. Betreuung durch einen Pflegedienst oftmals nicht möglich ist, sondern anstelle dessen nur regelmäßige Besuche und Hilfen stattfinden gilt diese Variante nicht zwangsläufig als ideal. Geeignet ist die ambulante Pflege ausschließlich für Pflegebedürftige, die zwar Hilfe benötigen und auch in Anspruch nehmen möchten, aber dennoch dazu in der Lage sind, einzelne Tagesabläufe selbstständig zu bewältigen. Darüber hinaus sollte der oder die Pflegebedürftige bei Nutzung eines solchen Dienstes keine schwerwiegenden Krankheiten aufweisen. Sind hingegen Krankheiten vorhanden und ist eine 24-Stunden-Betreuung unumgänglich, da der Tagesablauf grundsätzlich nicht mehr selbst gestaltet werden kann, sollte eine Unterbringung in einem Pflegeheim genutzt werden. An dieser Stelle erfolgt eine Rundum-Betreuung zu allen erdenklichen Zeiten, die Aufsicht kann gesichert werden und Krankheitsverläufe werden genausten beobachtet, um Komplikationen zu vermeiden. Darüber hinaus ist die Unterbringung in einem Pflegeheim für viele Betroffene eine willkommene Abwechslung, da schnell soziale Kontakte zu Gleichgesinnten aufgebaut werden können.
