Die Fütterung eines Pferdes erfordert Sachverstand
Pferde sind biologisch an kärgliches Futter angepasst. In der Wildnis müssen sie praktisch den ganzen Tag fressen und kauen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Nicht immer ist eine Weidehaltung möglich, daher sollte Raufutter das Grundnahrungsmittel der Tiere sein. Als Richtwert gilt: Täglich 1 bis 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht ist ausreichend. Die Winterration ist rasseabhängig zu erhöhen. Auch das nährstoffarme Stroh ist zusätzlich als Futter für Pferde geeignet. Die Tiere sind damit artgerecht beschäftigt und der Halter riskiert keine Überernährung seiner Schützlinge. Optimal ist eine Durchmischung von Haferstroh und Heu. Als Alternative zum Heu bieten sich Heupresslinge an. Auch Graspellets sind ein geeignetes Futter für Pferde, allerdings haben sie im Vergleich zu Heu einen etwa doppelt so hohen Nährstoffgehalt.
Pellets können die Tiere viel schneller fressen als Raufutter, daher muss der Pfleger die verfütterten Mengen strenger rationieren. Für die spezifischen Bedürfnisse empfindlicher oder kranker Pferde sind besondere Pellet-Zubereitungen auf dem Markt. Kraftfutter kann als Ergänzung neben dem Raufutter gereicht werden. So können Pferde, die sehr viel leisten müssen, bis maximal 5 kg Hafer am Tag bekommen. Durchschnittlich sollte es aber nur etwa 1 kg sein. Maisflocken sind ein Futter für Pferde, die keine guten Kostverwerter sind. Pferdemüsli ist ein Kraftfutter aus aufgeschlossenen Getreidekörnern mit Zusätzen wie fettreichen Körnern und Apfeltrester. Die Kraftnahrung ist in geringer Dosierung für Leistungspferde oder Tiere in der Genesungsphase einsetzbar.
Individuelle Zahnbehandlungen als Service für Patienten
Moderne Zahnarztpraxen sind heute vor allem Dienstleister, die Patienten umfassend betreuen und begleiten möchten. Ein angenehmes Umfeld, Sorgfalt im Umgang mit sensiblen Daten und gute Terminierung sind dabei mindestens so wichtig, wie die Behandlung und Begleitung durch den Zahnarzt. Die Behandlung sollte immer speziell auf den Patienten und dessen Bedürfnisse abgestimmt sein. Zahlreiche Praxen haben sich daher auf die so genannten „ganzheitlichen Behandlungen“ spezialisiert und arbeiten mit Zahntechnikern, Implantologen, Dentalhygienikern, Narkoseärzten oder Kieferspezialisten ( Orthopädie/ Chirurgie) eng zusammen, um den Patienten eine umfassende Rundum-Versorgung anzubieten - die individuelle Zahnbehandlung.
Als individuelle Zahnbehandlungen werden ganz unterschiedliche Leistungen angeboten, die teilweise vom Patienten als Privatrechnung zu begleichen sind. In den großen Bereich der Prophylaxe fallen z.B. die professionelle Zahnreinigung oder Schulungen für Diabetiker, Mundhygiene oder gesunde Ernährung. Stellt der Zahnarzt bei einer Kontrolle massive Schäden am Gebiss oder dem Zahnfleisch fest, arbeitet er mit Kieferchirurgen und Dentaltechnikern zusammen, um den passenden Zahnersatz zu finden oder die Regeneration von krankem Zahnfleisch zu fördern. Für so genannte „Angstpatienten“ und Kinder werden schmerzfreie Behandlungen durch Spritzen, leichte Narkosen oder die Hypnosetherapie angeboten. Auch im ästhetischen Bereich ist eine individuelle Zahnbehandlung möglich. Neben einer Korrektur einer Fehlstellung fragen Patienten häufig nach dem Bleaching, Zahnschmuck oder Veneers.
